Wie weiter mit dem Stausee Tremnitz?
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Stauanlage Tremnitz |
Die
Freude der in Tremnitz Erholungsuchenden wird in diesen Tagen allerdings
getrübt. Die Stauanlage wurde zu DDR-Zeiten als Bewässerungsspeicher für die
Landwirtschaft errichtet. Doch dafür
wird der Tremnitzer Stausee aktuell nicht mehr genutzt. Und so trägt sich die Thüringer
Landesregierung mit dem Gedanken, den Stausee aufzugeben. Nach dem Gesetz ist das Land Thüringen für die
Instandsetzung bzw. die Beseitigung so genannter herrenloser Speicher
zuständig. Zu denen gehört neben der Stauanlage Tremnitz auch die direkt an einer
anderen Elsterberger Stadtgrenze, unterhalb des Ortsteils Kleingera, gelegene
Stauanlage Greiz-Ringelbach. Aus dem herrenlosen Speicher Büna, nahe Arnsgrün/Bernsgrün,
wurde das Wasser bereits abgelassen. Hier ist auf Grund der Schneeschmelze nur
noch wenig Wasser zu sehen. Der Speicher verkommt zum Tümpel, in dem sich
Schilf angesiedelt hat.
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Stauanlage Büna |
Sollte das zuständige Ministerium entscheiden, dass die Stauanlagen Büna und Greiz-Ringelbach nicht mehr für die Aufgabenerfüllung des Landes benötigt werden, würden diese beseitigt. Zuvor aber soll
Stauanlage Greiz-Ringelbach |
mittels Ausschreibung festgestellt werden, ob es private Interessenten für den Weiterbetrieb bzw. die Wiederinbetriebnahme der Speicher gibt, heißt es in der Landtagsdrucksache. Gleiches gilt auch für Tremnitz, wenn sich die Thüringer Landgesellschaft gegen den Weiterbetrieb der dortigen Stauanlage entscheidet.
Zu allen drei Stauanlagen hat Dirk Bergner nun noch einmal detailliert nachgefragt. Die Antworten der Thüringer Landesregierung stehen noch aus.
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