Hohenleuben: Kreis soll Schulsanierung planen

Einen Änderungsantrag zum Haushalt reichte Dirk Bergner namens der Kreistagsfraktion Pro Kommune-FWG-FDP zur jüngsten Sitzung des Greizer Kreistages am 1. Dezember 2020 ein. Im Etat eingeordnet werden sollen demnach

1.) 30.000 Euro für Planungsleistungen für Sanierung und Umbau der Grundschule Hohenleuben und

2.) 10.000 Euro für Ingenieurleistungen zur Beurteilung und Konzeption des Brandschutzes für die Grundschule Hohenölsen.

Vorgeschlagen wird seitens der Kreistagsfraktion Pro Kommune-FWG-FDP, diese Mittel aus den zusätzlichen Einnahmen im neuen FAG zu entnehmen.

"Der Kreistag hat sich mit dem Beschluss des Schulnetzplanes zum Erhalt der Grundschule Hohenleuben bekannt. Mit der Beschlussfassung zur Ansiedlung des Kommunalen Rechenzentrums in Seelingstädt ist das Freiziehen der Räume der Kreismedienstelle in Hohenleuben abzusehen, so dass die Raumkapazität signifikant zunimmt. Es ist damit geboten, die künftige Nutzung des Schulgebäudes ebenso planerisch vorzubereiten wie die erforderlichen energetischen Maßnahmen", heißt es in der Antragsbegründung. Und weiter: "In Teilen der Grundschule Hohenölsen bestehen Defizite im Brandschutz (u. a. zweiter Rettungsweg), die analysiert und einer Lösung zugeführt werden müssen."

Dirk Bergner, früherer langjähriger Bürgermeister der Stadt Hohenleuben, sagt, der Kreistag habe sich mit seinem Beschluss zur Fortschreibung der Schulnetzplanung eindeutig zu beiden Grundschulstandorten bekannt. Nun müssten dem Beschluss vom Juni endlich auch Taten folgen. 

Zu einer Beschlussfassung im Kreistag kam es am 1. Dezember zunächst noch nicht. Die zuständigen Ausschüsse werden sich mit der Thematik befassen, ehe der Kreistag entscheidet.



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