Echte Anreize für Bauwillige schaffen
Bergner stellte weiter fest: Die von der CDU geforderten 2.500 Euro pro Kind seien bezüglich des Erwerbs einer Immobilie nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber sicherlich ein netter Mitnahmeposten für kaufwillige Familien. Ein großer Wurf auf dem Weg zu einer breiten Förderung von Wohneigentum sei das jedoch nicht.
„Eine bessere Alternative wäre an dieser Stelle, eine Sanierungsprämie für Immobilien.“ In vielen Thüringer Kommunen, vor allem auf dem Land, stünden Häuser und Wohnungen leer. Auch würden durch den demographischen Wandel in absehbarer Zeit zahlreiche weitere Objekte auf den Markt kommen. „Wir alle kennen die Fälle, in denen die Großmutter nur noch alleine Haus und Hof bewohnt. Der Partner ist schon verstorben, die Kinder und Enkel wohnen in der Stadt.“ Hier gelte es, Anreize zu setzen, so dass junge Familien die Objekte übernehmen. Doch dazu, so Bergner, gehöre natürlich auch eine funktionierende Infrastruktur auf dem Land. Von Arzt, Breitband, Schule, bis zum Verkehr.
Bergner freut sich darauf, das Thema mit den Kollegen aus allen Fraktionen im Thüringer Landtag in den Ausschüssen weiter zu beraten.
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