Der Landtag möchte heute den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Unternehmen deutlich machen, dass sie in der Energiekrise nicht allein gelassen werden. 400 Millionen Euro soll der neue Hilfefonds beinhalten, über den heute im Landtag beschlossen wird. Hilfszahlungen sollen so schnell und unkompliziert an die weitergereicht werden, die es dringend benötigen. Schnell, gezielt und nachhaltig soll der Fonds wirken. Allerdings weiß aktuell niemand, wohin sich die Energiepreise entwickeln oder wie sich die Corona-Pandemie entwickeln wird. Deshalb ist noch unklar, wie lange die 400 Millionen Euro im Hilfefonds reichen werden. Die FDP im Thüringer Landtag möchte hier vorsorgen. "Der Entschließungsantrag, den wir Freie Demokraten heute in den Landtag einbringen werden, sieht vor, im kommenden Jahr weitere 290 Millionen Euro bereitzustellen", so Dirk Bergner. Die Rücklagen des Freistaates beziffern sich aktuell auf diese Summe. Das Geld soll nach den Vorstellungen der Liberalen nic...
Stauanlage Tremnitz Der Tremnitzer Stausee ist ein beliebtes Ausflugsziel gerade in Zeiten der Corona-Pandemie. Hier kann man – nur wenige Kilometer von den Stadtkernen Elsterberg und Greiz entfernt - wunderbare Natur direkt am Wasser genießen. Und wenn man Glück hat, kann man hier auch seltene Vogelarten beobachten, etwa den Zwergtaucher oder den auf der Roten Liste stehenden Schwarzstorch, berichten Ornithologen. Das Gebiet am Tremnitzer Stausee ist nicht so überlaufen wie zum Beispiel die Talsperren Zeulenroda oder Pöhl. Genau richtig in Corona-Zeiten, finden Wanderer, die am Tremnitzer Stausee regelmäßig Erholung suchen und Sonne tanken. Die Freude der in Tremnitz Erholungsuchenden wird in diesen Tagen allerdings getrübt. Die Stauanlage wurde zu DDR-Zeiten als Bewässerungsspeicher für die Landwirtschaft errichtet. Doch dafür wird der Tremnitzer Stausee aktuell nicht mehr genutzt. Und so trägt sich die Thüringer Landesregierung mit dem Gedanken, den Stausee aufzugeben. ...
Der Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung muss mindestens 1000 Meter betragen. Das ist eine zentrale Forderung der Freien Demokraten im Thüringer Landtag neben der, keine Windkraftanlagen im Thüringer Wald zu errichten. Um zu verdeutlichen, wie hoch Windkraftanlagen sind, kann man sie zum Beispiel ins Verhältnis zu bekannten Thüringer Bauwerken setzen, wie dem Erfurter Dom. Der Dom ist 81 Meter hoch, trotz dieser Höhe jedoch ein Zwerg gegen ein Windrad, das es auf stolze 250 Meter bringt. Wie würde solch ein Windrad aussehen auf dem Erfurter Domplatz, wo ja – zumindest theoretisch – auch jede Menge Platz zum Aufbau einer solchen Anlage wäre. Standortverträglichkeit und Landschaftsschutz werden den Freien Demokraten im Thüringer Landtag auch angesichts des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Energie-Ressourcen-Verknappung wichtig bleiben, versichert der energiepolitische Sprecher der Freien Demokraten im Thüringer Landtag, Dirk Bergner.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen